|
Hallo Leute!
Reger aber undurchsichtiger Verkehr bei der Kiesgrube, Flöp und Klaus beobachten das in ihrer WG-Stube per Computer, Webcam und Farbdrucker, auch die hinzukommende Sarah wird da richtig mucker. Whow, die hat sich aber super sexy gestylt, der Herren Blick minutenlang auf ihrem Körper weilt. Nun ja, sie hatte sich übermäßig geschminkt, so sieht man aus, wenn man in einem Schminkkasten versinkt! Flöp warnt sie dann nochmals vor dem Flirttermin mit dem LKW-Fahrer Uli, vergebens, wie es schien. "Zur Not hab ich dabei doch Pefferspray!" "In der geschlossenen Fahrerkabine? Absolut no Way! Ich habe da viel bessere Methoden!", meint Flöp und entzieht Sarahs Argumenten schnell den Boden. "Man kann mit dem Laptop bis zur Firmenpforte vordringen, nahe genug dran, dann kann mein Scanner auch anspringen, die Lieferlisten werden eingescannt..." Flöp, ein Kerl, der sich in Sachen Computer voll auskennt! Dieser Plan ist für Sarah und für den Hasen auch bequemer, sie hoffen dann auch auf viele Medienabnehmer. Diskret nimmt Klaus Beimer den Flöp zur Seite: Du stehst auf Sarah?" "Ich das nicht abstreite!" "Jepp, man sieht es an deiner verlegenen Miene, sie ist mehr für dich als nur eine dufte Biene!" Flöp: "Yeah, ich will das auch nicht unterdrücken, jeoch nicht im einzelnen zerreden und zerpflücken!"
Der kleine Simon traut sich was vorm Schulunterricht, und legt in seine Frage viel Gewicht. Er bittet DocDressler, mit Jonas' Spielsachen spielen zu dürfen, und reißt den Alten aus seinen Selbstvorwürfen. Doch Dressler hat zunächst mit sich gerungen, doch er gönnt die Sachen nicht einmal Tanjas Jungen. Simon mit leeren Händen nun abzischt, auch Gungs Gefühl darüber ist gemischt! "Bin wieder da aus Berlin", Marek vor Wiedersehensfreude brüllt, seine sonore Männerstimme Ninas Wohnung voll erfüllt. Ihr Bruder kommt mit Kisten angeschleppt, so schwer. "Überall Schuhe drin?" Nina wundert sich gar sehr. Er lenkt ab und er dann von Gattin Anja und Sohn Yannik erzählt, für eine gewisse Zeit hätte er folgendes Abkommen gewählt. Für eine Zeitspanne wird er seine Familie nicht sehen... Schwester Nina kann das aber überhaupt nicht gut verstehen! Der Berlinr begibt sich dann erstmal zu Alex Behrend, der erzählt ihm, wie es mit der Bürotechnik läuft und während des Dialogs hat Marek sich schon wieder eine Pulle Bier gekrallt aus dem Kühlschrank, aber Alex ruft nur: "Halt! Es ist gerade Mittagszeit, keine Zeit für alkhaltiges Bier!" So angesprochen, verzichtet Marek auf seine Gier.
Klaus und Sarah beobachten bei Regenwetter den Haupteingang der FFH-Fabrik, wo Flöp bereits ein Supercoup gelang. Mit seinem Laptop wandert er auf und ab vorm Firmentor, derweil macht der Hase aus dem Auto eine Fotosession volles Rohr. "Jetzt haben sie ihn doch erwischt!", meint Sarah voller Schiss, Ach nee, nur eine gefakte Wegbeschreibung!", lächelt da die junge Miss. Derweil ist Marek wieder bei seiner Schwester aufgetaucht, die ihn nun aber recht unfreundlich und ärgerlich anfaucht. Er soll ihr unbedingt von seinen Familiendingen erzählen, doch Marek hat null Bock aufs schwesterliche Quälen. Inzwischen ist Tanja mit Simon bei DocDressler vorstellig, ihr Dialog mit Ludwig ist gar nicht so gefällig. "Ludwig, ich bin stinkesauer, warum nur baust du um dich so eine "hohe Mauer?" Nicht unser Problem, dass Enkel Jonas nicht kommen wird.." DocDressler selbstkritisch: "Eventuell meine Schuld, er hier nicht logiert! Simon ist nun in der Küche bei Gung mit einem vollen Wasserglas und bevor der Doc verliert jedes Augenmaß erlaubt er Simon, Jonas' Spielzeug auszupacken, aus seiner "Krone" bricht deshalb kein Zacken! Der kleine Simon und Tanja nun ohne zänkischen Klang meinen nur: "Oh, Onkel Ludwig, ganz vielen Dank!"
Marek hat sich bei einer Maß Bier ins Akro verp*sst, doch Nina ihm hartnäckig auf den Fersen ist. Eigentlich müsste sie längst zum Dienst verschwinden, Marek beschwichtigt sie, er kann sich nicht überwinden zu erzählen, was ihn wirklich beschäftigt, Nina ihre Vermutungen damit bekräftigt. "Gehst du mit Nutten, hattest du einen Seitensprung? Hattest du sonst mit jemanden einen heftigen Stunk? Ich werde mich mal sofort bei Anja informieren, und aufs Geradewohl mit ihr ein wengerl telefonieren!" "Nein Nina, ich bitte dich, das zu unterlassen...!" Marek kann diese blöde Situation wie wild nur hassen. Nina: "Ich habe aber mit Mutti gesprochen, die glaubte auch, sie hätte was verbrochen, da sie Yannik nicht sehen soll.. Marek, das ist alles nicht so supertoll!"
In der WG ist nun die Auswertung über den Fleischskandal, Beweisfotos werden ausgedruckt fast ohne Zahl. Auch die Lieferlisten sind gestochen scharf getroffen, das lässt alle auf gute Veröffenlichungen hoffen. Sarah ist voller Freude und zögert nicht lange, sie gibt Flöp einen dicken Schmatzer auf die Wange. Dem ist ganz blümerant und wahrscheinlich auch ein klitzekleines bisschen etwas peinlich. Marek hatte sich flüchtend in sein Auto abgeseilt, aber Nina war vorher telefonierend davongeeilt. Nun befinden sich beide auf den Vordersitzen, beiden ist nicht zumute nach dummen Witzen. Bei ihrem Bruder erreicht sie nach langem Drängen, dass er gesteht seiner Schwester von seinen inneren Zwängen. Schon als Kind trug er Mädchenkleider so gern, in seiner Seele schlummert seit jeher ein weiblicher Kern. Doch für die Eltern Zöllig gehörte das nicht zu den Dingen, den angenehmen, sie verboten Marek die Frauenkleider, er solle sich schämen. So hat er seine Neigung trotz männlichem Gehabe, halt heimlich ausgelebt als unvermeidliche Gabe! Aber seine Gattin Anja weiß nun Bescheid, Marek tut seiner Schwester Nina total leid. Ihn zu unterstützen sie verspricht, plötzlich Jacqueline Aichinger sie unterbricht. Die stand ganz plötzlich an Mareks Wagen, und musste sich verwundert fragen, wieso ihr Stecher ist schon wieder in der Gosse, Marek steigt aus und genießt die Posse. Nina muss sowieso zum Dienstrevier, es wird Zeit. Jack ist zu helfen Mareks Schuhkisten zu leeren, gern bereit.
Der alte Doc sitzt auf dem Sofa und streicht seinen Bart, da der kleine Simon wenig schüchtern ihm entgegen naht. "Sag einmal, Onkel Lu!", er ihm entgegenschmettert, "Bist du alleine auf die Couch geklettert?" "Nein, mein lieber wißbegieriger Jung`, da hat mir geholfen Monsieur Gung!" "Aha, und hast du einen Schraubenzieher hier im Saal?" "Sicher doch, schau mal in dem untersten vertäftelten Regal!" Der Knabe findet sich zurecht, DocDressler aber staunt nicht schlecht, als dieser eine Spielzeugorgel repariert, er spielt den Flohwalzer, das entlockt Dressler einen staunenden Zungenschnalzer. Auch Beethovens "Elise" spielt der kleine Musikkenner tadellos, Dr. Ludwig Dressler findet das einfach grandios.
Sarah will mit Klaus und Flöp ein wenig den Erfolg begießen, sich ihre Gefühle für Klaus nicht ordnen liessen. Der zeigt ihr nur eine Flasche Sekt, was zunächst Sarahs Sinne erweckt. Doch der Hase will gar nicht mit ihr ins Feiinschmeckerlokal, mit Mila zur Sternwarte, das ist seine bevorzugte Wahl. Nee, Flöp soll mit Sarah alleine feiern, doch der ist erst ziemlich am rumeiern. Wie ein verliebter Abiturient, der Glatzkopf die Unsicherheit unter den Nägeln brennt. Abends dann holt Tanja wieder ab ihren Sohn, aus Ludwigs Wohnzimmer dringt so mancher musikalischer Ton. Verwundert sieht sie beide auf der Orgel spielen, sie musste von einem zum andern schielen. "Tanja, wusstest du das schon, ein kleiner Virtuose ist dein Sohn! Ich werde fördern seine musischen Ambitionen, eines guten Tages wird sich das lohnen!"
Bei Flöp und Sarah die Korken knallen, sie sollen die Feste ruhig feiern, wie sie fallen. Flöp erkundigt sich nach Sarahs Zukunftsplänen, die plegt zunächst einen Job im Verbrauchermarkt wohl zu erwähnen. "Ach Flöp, ohne Zeugnis bist du aufgeschmissen für einen Anwaltsjob!" "Ach was, denn nach meinem Wissen legt man heute viel mehr Wert, auf Klugheit und Verstand, das ist nicht verkehrt. Solche Eigenschaften, die du sämtlich besitzt..! Er redet sich in Rage, er ist leicht erhitzt. Sarah dankt ihm mit einem süßen Lächeln, die knisternde Spannung ist nicht wegzufächeln!
Der muskulöse Marek kommt hervor unter der Brause, er fühlt sich in der Gosse schon total zu Hause. Sinnend schaut er in den Spiegel, auf dem Board reihen sich Schminksets und diverse Tiegel. Er eine temporäre Entscheidung trifft, er nimmt sich mal Jacks (Ninas) Lippenstift. Bemalt seine Lippen in bordeauxrot, diese sind sehr sexy, und gar nicht á la Schlauchboot. Aber wenig später trifft ihn wie ein Hammer der große böse Katzenjammer. Mit einem Wisch ist das Make Up weg. Er denkt: "Ach, was hat das überhaupt für einen Zweck!"
Die Folge heute genannt "HELDEN", hierzu kann ich gerne dann vermelden, eine kurzweilige Folge wurde uns serviert, den Autoren mein allerbester Dank gebührt!
Bis dann!
bockmouth
|